Bewegte Bilder – Der Animationsfilm

Klasse 10

Für diese Auseinandersetzung brauchst du eine ruhige Minute – das hier ist nichts zum schnellen Konsumieren. Obwohl diese Filme nur wenige Minuten brauchen um dir ihre Geschichte zu erzählen, sind jetzt andere Sehgewohnheiten von dir gefragt. Es gibt Pausen, die sich wie Pausen anfühlen, aber eigentlich keine sind. Es gibt eine ganz besondere Beziehung von Bild und Sound – besonders im ersten Film. Und es fällt bald auf: Die Farbpalette wurde reduziert, – aber warum? Wer aufmerksam ist, wird eine Menge Fragen formulieren können und sicher auch Ideen für mögliche Antworten entwickeln. Und dann gibt es da noch die wirklich bedeutende Frage für dich/bzw. mich: Kann ich mich emotional mit dem Film „connecten“ ? Was löst er in mir aus? Und tut er dies nochmals, wenn ich ihn ein zweites Mal anschaue? Was kann ich persönlich für mich hier mitnehmen?

Begebt euch in die Welt des Kurzfilms. Versucht ohne Vorurteile einfach zu SEHEN – neugierig und offen.

Und in einem zweiten Schritt: Werft euren „Analyseapparat“ an. Wie ist der Film gemacht? Was ist der Inhalt? Was die Form? Wirkt diese oder jene Szene auf mich so, weil vielleicht…Anschnitte, Nahaufnahmen,…ja, was gibt es eigentlich alles für formale Mittel im Film?

Auch in Kurzfilmen stecken eine Menge Überlegungen, Zeit, Technik und Arbeit. Nichts ist ohne Grund so, wie es ist. Also, warum nicht einmal das eigene Sehvermögen und Interpretationsgeschick ernsthaft herausfordern? In unserem Fall gemeinsam.

Aufgabe 1: – Schaut euch den ersten Film intensiv an. INTENSIV.

  • Schreibt euch euren ersten Eindruck auf – Wirkung – Assoziationen – …was fällt euch sofort auf?
  • Achtet auf die Ebene „Inhalt“ (Was wird erzählt.) und die Ebene „Form“ (Wie wird es erzählt.) Mit solch einer Analyse kann man Stunden verbringen. Daher konzentriert euch auf zwei Szenen und versucht eure Beobachtungen und Gedanken in Worte zu fassen. Das klingt immer einfacher als es ist – und es braucht Zeit.
  • Welche Szene, welcher Moment ist eurer Meinung nach in der Wirkung besonders „stark“. Warum? (Bezieht beide Ebenen in die Überlegung mit ein.)
  • Schreibt abschließend einen Kommentar zu diesem ersten Film. Schreibt eine Beobachtung, eine Meinung (natürlich begründet), einen Gedanken, der für die anderen interessant sein könnte. Postet diesen unten in der Kommentarbox.

Erster Film:

9’ 22”, Switzerland, 2019
An animated short film by Frederic Siegel & Benjamin Morard.

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Zweiter Film:

What do astronauts dream of? In 1991, Helen Sharman became the first Briton in space; in this animation she shares a dream she has about returning to space, and talks about what it’s like to gaze down on the earth from above. (Quelle: vimeo – Bescheibungstext)

Frage: Was unterscheidet diesen Film im Konzept vom ersten?

Aufgabe 2: Wählt in diesem zweiten Film einen Film-Still oder einen Satz der Astronautin. Lasst dieses Bild oder diesen Gedanken dann Inspiration für ein eigenes Bild werden. Gebt diesem Bild einen Titel und ladet es auf Lernsax in den dazu vermerkten Ordner. Dies ist bis auf diese eine Vorgabe eine völlig freie Aufgabe – alles ist erlaubt – jede Technik – jedes Werkzeug.

Und jetzt machen wir mal ein Experiment: Wir schalten hier die Kommentarbox bis zum 28.02 für die obige Aufgabe frei. Mal schauen, was ihr zu diesem Kurzfilm zu sagen habt.

Nachtrag: Auf der verlinkten VIMEO-Seite findest du eine Menge weiterer Animationsfilme. Dort sind auch Hintergrundinformationen der enstprechenden KünstlerInnen.

Das Titelbild ist ein Film-Still aus dem Animationsfilm „The lonely orbit“

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1987 Kommentare

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  2. RubenKek

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